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Die Zukunft beginnt jetzt!

Was denkst DU? Das Gelände Am Alten Güterbahnhof soll einer neuen Zukunft entgegenblicken – und nun sind Sie gefragt! Teilen Sie mit uns Ihre Gedanken, Wünsche und Ideen – was könnte künftig alles auf dem Gelände Am Alten Güterbahnhof entstehen? Werden Sie ein Teil dieses spannenden neuen Teils unserer Stadt und machen Sie mit bei der ersten Online-Bürgerbeteiligung in Duisburg!

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Vorher-Nachher-Ansicht

Das Projekt

Das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs liegt zentral in der Duisburger Innenstadt, südlich des Hauptbahnhofs. Die Fläche hat eine bewegte Geschichte, die GEBAG möchte das Gelände nun in eine neue Zukunft führen.

Die Fläche

MSV-Stadion, Multi Casa, Möbelhaus oder Designer Outlet Center: Das Gelände am ehemaligen Güterbahnhof südlich des Duisburger Hauptbahnhofs blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück – bis hin zu den tragischen Folgen der Loveparade-Katastrophe im Jahr 2010. Doch wie geht es mit der seit Jahren brachliegenden Fläche weiter?

Daten & Fakten

Das Gelände Am Alten Güterbahnhof befindet sich nur wenige Minuten südlich vom Duisburger Hauptbahnhof entfernt, in bester innenstädtischer Lage. Die Fläche wird flankiert von der A 59 im Westen sowie der ICE-Bahntrasse im Osten.

  • GEBAG Flächen­entwicklungs­gesellschaft mbH
    Eigentümerin
  • 300.000 m²
    Fläche gesamt
  • 150 Jahre
    Geschichte

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Presse

GEBAG installiert Assistenzsysteme

Die GEBAG hat ein Pilotprojekt gestartet, bei dem 60plus-Wohnungen mit digitalen Assistenzsystemen ausgestattet werden.

Bis ins hohe Alter in den „eigenen vier Wänden“ wohnen zu können – diesen Traum haben viele Menschen. Die GEBAG möchte ihren Mieterinnen und Mietern in ihren 60plus-Wohnanlagen eben das ermöglichen: Gemeinsam mit der Better@Home Service GmbH und dem Evangelischen Christophoruswerk Duisburg hat die Duisburger Wohnungsbaugesellschaft nun ein Pilotprojekt gestartet, bei dem Wohnungen mit digitalen Assistenzsystemen ausgestattet werden.

„Das Projekt ist wirklich außerordentlich spannend, da wir hier Themen des Sozial- und Quartiersmanagements mit dem digitalen Fortschritt verbinden können“, erläuterte Dennis Ifkovitz, Abteilungsleiter Sozial- und Quartiersmanagement bei der GEBAG, bei der Vorstellung der Assistenzsysteme am 14. Juli 2020. „Wir als Vermieterin sind natürlich interessiert daran, dass unsere Mieter auch im hohen Alter noch lange in ihren Wohnungen bleiben können. Dies ist insbesondere angesichts des demografischen Wandels ein wichtiges Thema für uns.“

Die GEBAG hat 17 Wohnanlagen 60plus mit rund 750 seniorengerechten Wohnungen in ihrem Bestand. In der ersten Projektphase, die ein Jahr laufen wird, sollen bis zu 70 Wohnungen mit den Assistenzsystemen ausgestattet werden. Es können unterschiedliche Komponenten installiert werden, wie beispielsweise Notrufknöpfe in Schlaf- oder Badezimmern, indirekte Beleuchtung, um die Orientierung in der Dunkelheit zu erleichtern, oder eine Alarmanlage, die über Sensoren die Bewegungen des Bewohners misst. Registriert der Sensor über einen längeren Zeitraum keine Bewegung in der Wohnung, so wird ein Alarm ausgelöst. Das System wird zentral über ein in der Wohnung installiertes Tablet gesteuert und ist beispielsweise mit Angehörigen verbunden, welche in einem Notfall via SMS, einen Anruf oder über eine App informiert werden. „Wir bieten so nicht nur unseren Mieterinnen und Mietern mehr Sicherheit im Alltag, sondern können auch den Angehörigen ein sicheres und gutes Gefühl vermitteln, die ihre Verwandten gut versorgt wissen“, führte Dennis Ifkovitz aus.

Aktuell befindet sich die GEBAG in Gesprächen mit interessierten Mieterinnen und Mietern, um herauszufinden, in welchen Wohnungen die ersten Installationen vorgenommen werden können. Der Einbau der Technik wird im September 2020 vorgenommen. „Nach einem Jahr werden wir prüfen, ob und wie erfolgreich das Projekt gelaufen ist. Wenn der Zuspruch der Mieterinnen und Mieter auch nach der Pilotphase noch erfolgreich ist, wollen wir das Projekt gern weiterführen und ausbauen“, erklärte Dennis Ifkovitz.

Balazs Szathmary, COO der Better@Home Service GmbH, machte deutlich: „Wir freuen uns, das Projekt gemeinsam mit der GEBAG umzusetzen. Der Zuspruch der Mieterinnen und Mieter bisher ist wirklich sehr erfreulich. Und wir haben noch eine Fülle an möglichen Services, die wir anbieten können: Denkbar wären hier beispielsweise noch weitere Serviceleistungen im Bereich Pflege oder Einkauf sowie technische Ergänzungen wie eine digitale Sprechstunde beim Hausarzt.“

Das Christophoruswerk Duisburg hat – als dritter Partner im Bunde – eine Förderung des Projekts durch die Seniorenstiftung der Sparkasse Duisburg ermöglicht.

Während der einjährigen Pilotphase sind die Assistenzsysteme für die Mieterinnen und Mieter kostenfrei zu nutzen. Wie hoch der Preis in Zukunft sein könnte, wenn das Projekt fortgeführt werden sollte, wird aktuell noch geprüft und kalkuliert. „Sicher ist jedoch, dass ein Teil der möglichen Kosten über einen vorhandenen Pflegegrad gedeckt wäre“, führte Dennis Ifkovitz aus.